Mittwoch, 28. April 2010

Easterwichteln und fleißiges Wandern

Freitag, 16.04. war es soweit. Ich bin ein Jahr älter geworden :) :( Ich weiß auch nicht, ob ich das nun gut oder schlecht finde... Hm, na ja. Nachdem wir die Arbeit hinter uns gebracht hatten, gings dann unserer Kollegin Nicola hinterher nach Union Hall, wo wir deutschsprachigen Praktikanten mit den beiden deutschen Kolleginnen Nina und Nicola zum Osterwichteln verabredet waren. Vivi und ich haben auch fleißig Eier gefärbt...das Ergebnis war eher mäßig, aber es war sehr sehr lustig ;) Während eines Bieres im Pub haben wir dann unsere Geschenke mit dem Thema „Ostern/Frühling“ verteilt. Ein voller Erfolg! Daher haben wir beschlossen, das jetzt jeden Monat zu machen ;) Danach ging es noch schön was in einem anderen Pub etwas Essen und noch mehr Trinken und dann irgendwann ab ins Bettchen. Hatten ja am nächsten auch noch was vor.

So sind wir dann am Samstag um 9 Uhr Richtung Cork gestartet...zum Shoppen und nach Kinsale. Naja, nach Kinsale haben wir es dann doch nicht mehr geschafft. Frauen und Shoppen halt. :D
Ich habe mir dann ein paar hammergeile Schuhe zum Geburtstag geschenkt!
Einfach fantastisch! Als wir dann grade das Dunnes Storehouse stürmen wollten, fingen Vivi und ich wie Teenager an zu quieken! It’s a miracle! Da war er wieder. Unser Straßenmusikant vom letzten Shopping-/Party-Wochenende in Cork. Nachdem wir schnell durch Storehouse gehuscht sind, haben wir uns draußen hingesetzt und den „Ferrymen“ gelauscht. Als sie dann fertig waren, kam er doch tatsächlich auf uns zu und fragte, ob wir uns noch an ihn erinnerten... Hallo?! Natürlich doch! Er erinnerte sich auch noch gut an uns. Wir haben ihm sehr viel Umsatz in der Nacht bescherrt. Machen wir doch gern. ;) Leider mussten die Herren dann auch schon los, da sie noch einen Auftritt in Rosscarberry hatten. Er lud uns aber ein, doch einfach heut Nachmittag vorbei zu schauen. Nach dem Shoppen wollten wir noch einen Golfclub ausfindig machen, in dem wir mal unser Talent austesten könnten. Und ganz zufällig, gibt es einen in Roscarberry. :D Als wir dann, um die Lage zu checken, direkt am Pub anhielten, wo die Ferrymen gespielt hatten, habe ich die vier Herren auch tatsächlich entdeckt. Leider waren die andern nicht mehr in Stimmung noch ein Pint im Pub zu trinken. :( Schade! Aber Vivi und ich geben die Hoffnung nicht auf, denn alle guten Dinge sind 3! :) Wir werden Augen und Ohren offen halten.

Am Sonnstag wollten Elisa, Vivi und ich dann mal wieder unsere Wanderkünste testen. Unser Ziel war der Gougane Barra Forest Park, wo es sehr schöne Wanderwege gibt. Schlau wie wir mal wieder waren, haben wir gleich den erstbesten Parkplatz genommen. War natürlich wieder der Falsche. Na gut, dann erstmal ein wenig Warmlaufen bis zum eigentlich Parkplatz und somit zum Ausgangspunkt. Nach dem wir uns alle Wanderwege angeschaut hatten, entschlossen wir, gleich mit einem der schwierigen zu starten. Wenn schon, denn schon! Sind ja sportlich! Es war dann doch tatsächlich ein wenig anstrengend. Es ging anfangs einfauch nur aufwärts und immer schön die Stufen hoch! Oben angekommen war erstmal Pause angesagt. Es war doc h wärmer und anstrengender als gedacht.





Wieder unten, nahmen wir dann den nächsten Weg in Angriff - am Fluss entlang. Eigentlich ganz schön. Zwischen durch haben wir dann auch noch schön ein Picknick gemacht und am Ende des Weges dann gleich mit dem nächsten Weg weitergemacht. Dieser hatte es dann aber wirklich in sich. War auch der längste und schwierigste. Es hörte einfach nicht mehr auf nach oben zu gehen und die Waden brannten, die Köpfe wurden rot und das Atem fiel in diesen Höhen auch schon deutlich schwerer ;) Auf dem Pfad nach unten entdeckten wir dann auch noch ein totes Schaf im Graben. :( Dem war der Aufstieg wohl zu anstrengend gewesen. Endlich wieder am Ausgangspunkt angekommen, waren wir schon ein wenig geschafft. So beschlossen wir, wieder zurück zum Auto zu gehen.


Wir sind aber schon stolz auf uns, dass wir immer so verdammt sportlich sind! :)

Viele Grüße
Meike

Sonntag, 18. April 2010

Baltimore & Sheep’s Head

Am Samstag den 10. April sollte in Baltimore ein sogenanntes Heritage Festival statt finden, das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Vorher sind Meike und ich aber noch auf den Wochenmarkt in Skibb gegangen und haben – man kann es kaum glauben – echtes, richtiges deutsches Brot und Brezeln gekauft! :) jaaa… lecker..! Wie wir das vermisst haben!

Nun gut, mittags ging dann unser Trip los. In Baltimore angekommen, mussten wir allerdings feststellen, das trotz des genannten Festivals nicht viel mehr los war als üblich und auch sonst waren nicht wirklich Anzeichen eines Festivals zu sehen, außer, dass das kleine Fischerdorf mit Fahnen geschmückt war und die kleinen Kinder ihre Gesichter anmalen lassen konnten. Das haben wir uns dann aber doch nicht getraut ;) und sind dann stattdessen zum Beacon gelaufen (die einzige Sehenswürdigkeit in Baltimore, die wir bei unserem letzen Besuch ja leider verpasst hatten).



Der Weg dorthin war schon ganz schön interessant und ein wenig waghalsig, wir sind über Steine und Zäune geklettert und vorher noch über eine Kuhweide gelaufen :) Der Beacon an sich ist jetzt nicht ganz so spektakulär, aber die Aussicht von dort oben, war einfach mal wieder einmalig. Da das Wetter auch ein Traum war, haben wir uns dort oben schön in die Sonne gelegt und die Aussicht auf das Meer und die felsigen Klippen genossen… herrlich. So kann man den Tag doch auch in Ruhe rum bekommen.




Der Sonntag war dann doch ein wenig aktiver, allerdings anders als geplant ;) Wir haben uns für diesen Tag den Sheep‘s Head vorgenommen, die am wenigsten besuchte der drei Halbinseln von Cork. Welche Wanderroute uns da allerdings erwartete, war uns nicht ganz bekannt… Wir wussten, dass es dort einen Wanderweg zum Leuchtturm gibt und diesen haben wir uns auch vorgenommen. So schlau wie wir allerdings waren, haben wir am falschen Parkplatz geparkt und mussten erst einmal 3-4 Kilometer weit laufen, bis wir zum ursprünglichen Parkplatz und damit zum Start des Wanderweges angekommen sind. Nun gut… wir waren ja noch hoch motiviert :) Also Abmarsch… nach ca. einer dreiviertel Stunde sind wir dann aber auch am Ziel angekommen und haben unseren Leuchtturm erreicht! Leider nicht ganz so groß und spektakulär wie wir das erwartet haben… aber egal. Dort haben wir dann eine kleine Snack-Pause gemacht und die Aussicht genossen.





Für den Rückweg gab es dann zwei Möglichkeiten: entweder den gleichen Weg zurück von dem wir gekommen sind, oder eine andere Route entlang der Klippen. Wir haben uns natürlich für den zweiten Weg entschieden und haben hinterher gemerkt, warum kein anderer diesen Weg genommen hat… Diese Route war lang und kompliziert, wir mussten durch Sträucher und Flüsse, über Steine und Zäune klettern. Die Sonne knallte, es war heiß, kein Wölkchen am Himmel zu sehen und der Weg wollte und wollte einfach nicht enden… Nach einigen Pausen und nach guten 2 Stunden sind wir dann aber auch völlig erschöpft wieder am Parkplatz angekommen – am „ursprünglichen“ Parkplatz wohl gemerkt! Nun mussten wir NUR noch die 3 Kilometer zurück zu unserem Auto laufen! :D Mann, waren wir froh als wir endlich ankamen! Total erschöpft und k.o. haben wir uns auf den Rückweg gemacht.

Trotz der Anstrengung hatten wir während unserer nicht ganz so lang geplanten Wanderroute ganz viel Spaß und sind sogar ein wenig braun geworden.

Mal sehen, welchen Berg wir als nächstes besteigen… :)

LG Viv

Donnerstag, 8. April 2010

HAPPY EASTER!

Endlich ein langes Wochenende….! Das müssen wir doch gleich ausnutzen, um wieder einmal etwas von der grünen Insel zu erkunden. Also haben Meike und ich uns am Samstagmorgen um 6:00 Uhr aus dem Bett gequält um uns auf den Weg nach Waterford zu machen. Gegen 11 Uhr sind wir dann auch nach einer langen Busfahrt am Ziel angekommen. Erst mal ab zum Hostel und einchecken. Nach unserem Besuch in der Tourist Office und zahlreichem Einkauf von Postkarten haben wir uns auf den Weg gemacht die Stadt zu erkunden. Waterford an sich ist schon ein niedliches Plätzchen, trotzdem haben wir uns irgendwie mehr von versprochen. Nachdem wir die Innenstadt, den Reginald’s Tower, die Christ Church Cathedral und den Park erkundet haben, gab es auch nicht mehr all zu viel zu sehen. Also sind wir noch ins Waterford Treasure Museum gegangen - jaaa… ein wenig Kultur schadet ja nicht! :) Dort haben wir etwas über die Geschichte Irlands erfahren und wie die Wikinger Waterford erobert haben. Zurück im Hostel haben wir uns dann fürs Nachtleben fertig gemacht und mit dem Pre-Drinking begonnen :) Dort haben wir dann Lorenzo, ein Italiener aus Rom, getroffen und sind dann zu dritt in den ältesten Pub Waterfords gegangen. Hier war es sehr früh schon brechend voll, sodass wir nur noch nen Stehplatz ergattern konnten, aber so haben wir uns dann mit einem netten Ehepaar aus den USA unterhalten, die echt cool drauf waren. Nach unserem ersten Pint sind wir dann aber auch schon in den nächsten Nite Club gezogen. Dort war eine Life Band die echt super coole Musik gespielt hat. Irgendwann hat die Band allerdings auch nach zig Zugaben ihre Schicht beendet. Da mir die Musik danach nicht mehr ganz so zugesagt hat und Lorenzo irgendwann auch sehr anhänglich wurde, habe ich mich in den House Raum verzogen. Die Musik war absolut geil. Hier wurde von Dance, House, Minimal und Hardstyle echt alles gespielt. An sich ja nicht immer unbedingt meine Musikrichtung, aber an dem Abend absolut geil. Leider konnte ich Meike nicht ganz von dieser Musikrichtung überzeugen (Anmerkung Meike: Nein, wirklich nicht!!!), sodass sie lieber unten geblieben ist und Lorenzo am Hals hatte :) hi hi… gegen halb 3 gingen dann aber auch hier wieder die Lichter plötzlich an, die Musik aus und wir wurden rausgeschmissen. Im Hostel sind wir dann auf eine Truppe junger Leute getroffen, die aus Cork kamen und den 21. Geburtstag ihres Freundes Liam feierten, also haben wir uns doch gleich mal dazu gesetzt und mitgefeiert!



Am nächsten Morgen klingelte auch schon um 9 Uhr unser Wecker. Total verkatert musste ich dann auch erst mal ne Nachricht von dem Italiener Lorenzo neben meinem Kissen vorfinden. Ouh man… wieso bleiben die anhänglichen Typen auch immer nur an mir kleben! Trotz Müdigkeit und dickem Kopf haben wir uns aber auf den Weg nach Tramore gemacht. Und es hat sich definitiv gelohnt. Nach einer gefühlt ewig langen Busfahrt sind wir in Tramore angekommen und haben einen wunderschönen Strand vorgefunden. Da sind wir dann auch sofort hin und haben einen ausgiebigen Spaziergang genossen. Allerdings haben wir nicht bedacht, dass wir den ganzen Weg auch wieder zurück gehen müssen :( Nach ca. 3 Stunden sind wir dann auch total kaputt und fertig wieder an der Promenade angekommen und haben uns in einem Restaurant erst einmal gestärkt und aufgewärmt. Es ist am Wasser halt doch noch ein bisschen sehr kalt. Am späten Nachmittag sind wir wieder im Hostel angekommen, waren allerdings zu nichts mehr fähig, außer auf der Couch zu gammeln. Sightseeing mit Hang-over und Übermüdigkeit ist halt nicht so einfach :) Ein Glück waren unsere Zimmergenossinnen – zwei trampende Backpacker aus Deutschland - genau so müde wie wir und wir sind alle kurz nach 21 Uhr ins Bett gegangen. So gut haben wir seit dem wir hier sind, nicht ein einziges Mal geschlafen!




Der Montagmorgen kam dann schneller als gedacht und unser Osterwochenende war vorbei. Auf unserem Rückweg haben wir dann noch nen kurzen Stopp in Dungarven gemacht, bevor es dann zurück nach good old Skibbereen gehen sollte. Hier wurden wir mit strömendem Regen begrüßt und waren dann froh wieder in unserem Intern-House zu sein.



P.S. Hoffe ihr hattet alle schöne Osterfeiertage! Wir werden unser Osterfest auf nächstes Wochenende vertagen und uns dann auch auf die Suche nach bemalten Ostereiern machen! :)

LG Viv

Montag, 29. März 2010

Shopping Marathon & Party bis zum Umfallen...

Nachdem wir am letzten Wochenende im Großen und Ganzen nichts großartiges unternommen haben, hatten wir dieses Wochenende eingies aufzuholen. Dafür sind wir dann extra mit dem Bus am Samstag morgen um 8:55 nach Cork gefahren. Der Plan war shoppen und feiern! :) Da abends keine Busse mehr nach Skibbereen fahren, haben wir uns Schlafplätze in Sheila’s Hostel reserviert. Das war auch unser erster Anlaufpunkt in Cork. Das Hostel ist nicht weit vom Busbahnhof entfernt, allerdings liegt es auf einem riesigen Berg, den man erstmal erklimmen muss! Sehr anstrengend mal wieder. ;) Als wir unsere Sachen verstaut hatten ging es los zum Shoppen. Da wir schon 2 Mal in Cork waren, wussten wir auch wo es hin gehen sollte.



Erstmal ging es zum Dunnes Storehouse und Penneys. Hier kann man super günstig Klamotten kaufen! Was wir auch getan haben ;) Vorher allerdings hat uns ein Schuhladen in seinen Bann gezogen, den wir nach unserem Shopping dann noch ein zweites Mal aufgesucht haben ;) Nachdem wir die beiden großen Läden geschafft hatten, sind wir in so ziemlich jedes kleine Klamottengeschäft rein. Zwischen durch noch fix was bei subway gegessen und weiter gings. Als es uns dann irgendwann doch alles zu anstrengend war, haben wir uns in ein Café gesetzt, nen Latte getrunken und besprochen wie es weiter geht. Da wir mittlerweile ziemlich kaputt waren und auch irgendwie nicht mehr so viel Lust hatten, sind wir dann noch wieder in den Schuhladen zurück, wo Vivi sich dann echt geile Schuhe gekauft hat! Die, die ich im Blick hatte, haben leider nicht so wirklich gepasst, obwohl es schon Größe 36 war. Naja, Geld gepart.

Dann sind wir wieder zurück in den Dunnes Store und wollten was zu essen und Alkohol kaufen. Die Betonung liegt auf WOLLTEN! Als ich an der Kasse stand und die Dame nach meiner ID fragte, hielt ich ihr meinen deutschen Perso vor die Nase. Als sie meinte, den könne sie nicht akzeptieren sondern nur einen Reisepass, habe ich sie ganz verwirrt angeschaut und gedacht, sie verarscht mich jetzt. Als dann auch auch die Managerin sagte, sie dürfen den Perso nicht akzepieren, das sei Gesetz, habe ich noch verwirrter drein geschaut. Ich bin 25 Jahre alt und habe einen gültigen Personalausweis mit nem Foto, welches mir sogar ähnlich sieht, und darf keinen Alkohol kaufen?!?!?! Penner! Nachdem sie dann auch noch meinte, dass das bei dem anderen großen Supermarkt wohl auch so wäre, sahen wir unser Vorglühpläne schon schwinden... Deprimiert und verwirrt verließen wir den Supermarkt und machten uns auf den Weg ins Hostel. Auf dem Weg dahin sind wir in jeden Kiosk rein. Leider verkauft nicht jeder Alkohol. Als wir dann einen Centra entdeckten,der Alkohol verkaufte, bin ich dann ganz nervös an die Kasse...und...sie fragt noch nicht mal nach einer ID! Es gibt doch nocht gute Menschen auf diesem Planeten :D Nun hatten wir allerdings gleich unser nächstes Problem. Wir wollten unsere Pizza essen. Leider stellte sich heraus, dass der Backofen nicht richtig funktionierte. :( So, wie bekommt man denn jetzt die Tiefkühlpizza heiß??? Da wir nicht die einzigen mit ner Pizza waren, haben wir uns einfach mal abgeguckt, wie die Holländerin das macht. Also wurde die Pizza halbiert und eine Hälfte unter den Grill und die andere auf die Gasfalmme gepackt, dann getauscht. Naja, von unten recht schwarz, aber es war ok. ;)




Als wir uns nach dem Essen dann fertig gemacht und unsere 4 Dosen leer hatten, sind wir dann auf ins Getümmel. In dem Pub, wo wir eingekehrt sind, wurden wir dann auch gleich angesprochen...von zwei Deutschen! Mist! Wir wollen doch Locals kennen lernen ;) Die Herren hatten allerdings Männerabend und sind dann weitergezogen. Aufgrund eines Tips eines Locals, sind wir dann noch in den Nightclub um die Ecke. 10€ Eintritt! Naja, irgendwas müssen wir ja machen :D Gut, erstmal den Begrüßungsdrink geholt und blöd an der Bar rumgestanden. War halt noch nichts los. Dann halt noch nen Bier ;) Preise waren ok. Dann kamen wir auch endlich mal mit nen paar Locals ins Gespräch. Adam, Glenn und den Namen von dem Dritten hab ich leider mal wieder vergessen! Macht auch nichts, hat eh ne Freundin ;) Nach ein paar Drinks und Tänzen, hat der Club dann auch schon zu gemacht. Auf der Straße hat Vivi dann ihre Leidenschaft für irische Straßenmusik entdeckt und auch gleich ein Tänzchen gewagt. ;) Hier ein kleines Video dazu:



Da es noch so früh war, wollten wir noch nicht nach Hause. Also, ab zu den Jungs und noch weiterfeiern. Auf dem Weg dahin passierte dann das Unglück! Meine ganze Aufmerksamkeit auf die Verhaftung vor uns gerichtet, übersah ich, dass der Gehweg zu Ende ist und trete erst ins Nichts und dann knickt der Fuß bei der Landung weg und es tut höllisch weh! Ich Trottel! Bei den Jungs angekommen, haben wir erstmal ne Tüte gefrorene Pommes draufgepackt. Das tut gut. :) Einmal drauf gucken...sieht aus wie ein Ei, mittlerweile (Montag) wie ein bemaltes Osterei. Hm. Da ich so nicht zum Hostel zurück laufen konnte, haben wir dort übernachtet. Am nächsten Morgen nach gefühlten 0 Std. Schlaf, mussten wir bis 10:30 auschecken aus dem Hostel, welches wir eigentlich nur als Lagerraum für unsere Einkäufe genutzt haben. ;) Nächstes Mal sind wir schlauer :D Adam war dann so nett und hat uns zum Hostel gefahren. Laufen war immer noch schlecht! :( Die beiden Spanierinnen aus unserem Zimmer schauten uns ganz erstaut und belustigt an, als wir dann nur unsere Sachen aus dem Zimmer holten und uns verabschiedeten...



Da Adam und Glenn nichts besseres zu tun hatten, haben sie uns dann sogar noch ganz bis nach Skibbereen gefahren – sind ja nur 1,5 Std. Fahrt. Allerdings wäre die Fahrt mit dem Bus – zumindest für mich – komfortabler gewesen, da das Auto keine Rücksitzte hatte und ich die ganze Fahrt auf dem Boden saß.

Den restlichen Sonntag haben wir dann mit rumliegen und kurzen Schläfchen verbracht. Und natürlich noch mit Fuß kühlen. ;)

Heute sind wir beide immer noch total fertig und wollen eigentlich nur schlafen. Ich hab auf Arbeit auch grad nicht so wirklich was zu tun (außer diesen Blogeintrag zu schreiben und zu gucken, ob schon jmd. ein Kommentar abgegeben hat) bzw. keine Lust Irgendwas zu machen ;)

Montag, 22. März 2010

Today is the day!

Heute war es endlich soweit. St. Patricks Day! DER Feiertag in Irland! Party, Party Party!!! Und wo kann man ihn wohl am besten feiern??? In Irland natürlich....so dachten wir zumindest! Um halb 8 war Abfahrt. Mit ordentlich Schnaps im Gepäck machten wir uns auf nach Cork. Wir wollten ja noch einen Parkplatz finden und rechtzeitig da sein, um auch ja nichts zu verpassen. Mit unseren Irland Fahnen und grünen Hüten waren wir dann so ziemlich die einzigen auf dem Park & Ride Parkplatz in Cork. Naja, vielleicht sind ja alle mit dem Bus oder so angereist. In der City angekommen... nichts! Ein paar noch geschlossene Buden und die Markierung, wo die Parade startet. Gut, erstmal ordentlich Frühstücken. Leichter gesagt als getan. Leider hatten die ganzen Café’s noch geschlossen und wollten erst um 10 Uhr öffnen. :( Wollten uns dann noch ein wenig weiter umschauen, aber irgendwie ist das alles nicht so interessant, wenn noch nichts geöffnet hat und keine Menschen da sind. Endlich 10 Uhr. Frühstück... oder zumindest nen Latte. Dann alle noch mal aufs Töpfchen und auf gehts in Getümmel zur Party.



Als wir dann endlich mal Leute mit komischen Hüten und grüner Kleidung entdeckt haben, konnten wir uns auch in Schale werfen. Und wurden auch gleich von einem asiatischen Pärchen nach einem Foto gefragt. Beim Ablaufen der Paradestrecke entdeckten wir dann einen Mann mit Mirko im Schaufenster... Ein Radiosender. Nachdem wir dann ein wenig dort rumgelungert haben, wurden wir auch von einer netten jungen Dame gefragt, ob wir nicht ins Radio wollten. Natürlich, wer wenn nicht wir! :D Als es dann ernst wurde und der Moderator seinen Schaufensterplatz verließ und auf uns zukam, wurde uns dann ja schon ein wenig mulmig. Lief soweit ganz gut, bis auf dass ich mit meinem glänzenden Englischkenntnissen, auf eine nicht verstandene Frage nur ein peinlich berührtes „I I I I don’t know...?“ stammelte ;) Das könnt ihr hier auch im Original anschauen:



Als wir unser Gekreische und Gestammle dann ein paar Minuten später im Radio hörten, waren wir aber schon irgendwie stolz auf uns. Jetzt sind wir berühmt! :D Schnell noch ein Foto gemacht und dann mal schauen, von wo man die beste Sicht auf die Parade hat.



1,5 Std. bevor es losgehen sollte, standen wir dann in einer Kurve bei McDonalds und hatten eine wunderbare Sicht auf... erstmal gar nichts... Warten! Laaangweilig! Niemand um uns herum ist betrunken oder trinkt Alkohol. Hm, wir trauen uns auch nicht. Und, oh nein! Jetzt drängeln sich auch noch zwei Kinder links neben mich... :( Na hoffentlich wackeln die nicht die ganze Zeit rum. Nachdem mir das eine Mädel mit ihrer Irland-Flagge ein paar Mal fast das Auge ausgestochen hat, ist Mutti eingeschritten und hat die Fahne für den Rest der Parade konfesziert. Besser ist das auch! Dann gings endlich los. Und was soll ich sagen, das lange warten hat sich nicht unbedingt gelohnt. Einige Sachen waren ganz nett, vor allem die beiden sehr attraktiven Trommler und das große Krokodil, aber das waren auch schon die Highlights. Nachdem wir während der Parade auch noch von Cloé getrennt wurden und ich jetzt beidseitig von nervigen blöden kleinen Mädchen umzingelt war, war die Stimmung am Ende der Parade nicht mehr so ganz auf dem Höhepunkt.



Da wir nach der Parade alle hungrig waren, haben wir uns dann auf den Weg zur Fressmeile gemacht. Leider hatten die anderen Zuschauer die gleiche Idee. Überall lange Schlangen. :( Wir entschieden uns dann für einen Kebap zum Schnäppchenpreis von 6€! Da kann man ja einiges erwarten, sollte man in Irland aber lieber nicht. Das Ding hatte nicht soviel mit dem deutschen Döner gemein. Erstmal kommt es doch auf die Größe an! Und das hat hier einfach mal gar nicht gestimmt. Ein winziges dünnes Pittabrot mit Zwiebeln und Salat, etwas Knoblauch Sauce, irgendeine andere Sauce und obendrauf tatsächlich Ketchup! Das Fleisch hing auch nicht am Spieß sondern wurde im Ganzen auf nem Kontaktgrill gebraten und dann „klein“ geschnitten. Also im Großen und Ganzen viel zu teuer und nicht wirklich überzeugend! :( Zum Trost und zur Sättigung haben wir uns dann noch richtig leckeren Kuchen gekauft. Also das können sie, die Iren :D Total vollgefressen und erledigt, wussten wir jetzt nicht genau, was wir tun sollten. Alkohol passte irgendwie auch nicht mehr rein. Eigentlich wollten wir ja feiern und so, aber wir konnten nirgends betrunkene oder trinkende Menschen entdecken...strange! Wie wir später erfahren haben, ist es in Irland verboten, auf der Straße Alkohol zu trinken. Gut, dass wir es gelassen haben, sonst wären wir noch im Knast gelandet ;)

So striffen wir noch ein wenig durch die Innenstadt von Cork. Aber nach Pub war uns irgendwie auch nicht so. Die waren auch völlig überfüllt und am nächsten Morgen mussten wir auch wieder zur Arbeit. Nach dem wir noch ein wenig durch die Geschäfte geschlendert sind, sind wir dann auch Heim gefahren und haben uns vor die Glotze gehängt.

Fazit: Man sollte sich nicht zu sehr auf etwas freuen und keinen Kebap in Irland essen. ;)

Dienstag, 16. März 2010

Every exit is an entry to somewhere else!

Am Samstag war nach der Feierei dann erst mal ausschlafen angesagt, naja… zumindest so halbwegs, denn so richtig lange schlafen kann man hier einfach nicht, muss wohl an den nicht ganz so bequemen Matratzen liegen.

Nach unserem ausgiebigen Frühstück sind wir dann erst mal in die City gelaufen, um ein wenig zu shoppen und um uns für den kommenden St. Patricks Day zu kleiden, dieser wird hier nämlich am Mittwoch gefeiert, ein absolutes Highlight und da wollen wir natürlich nicht ohne irgendeine Verkleidung hin.



Der Nachmittag war dann irgendwie erst ein wenig planlos. Nach einer kleinen Stärkung haben wir uns dann aber spontan entschieden, nach Clonakilty zu fahren. Dort sind wir in Ruhe durch die Stadt geschlendert, viel zu sehen gab es hier nämlich auch nicht. In dem Mobile-Shop, haben Meike und ich uns dann auch endlich mal eine irische Handykarte besorgt, um auch weiterhin auf dem Laufenden gehalten zu werden. Leider funktioniert die Sim-Karte bei Meike noch nicht so ganz, aber ich denk, das wird schon.


Auf unserem Rückweg haben wir noch schnell beim Stone Circle angehalten, bevor es dunkel wurde. Den Stone Circle haben wir beide uns irgendwie ein wenig spektakulärer vorgestellt, aber naja. Was soll man auch von einem simplen Steinkreis großartig erwarten. Elisa kam dann aber auf die glorreiche Idee „Jump-Fotos“ zu machen. Wir fünf waren dann so in unserem Element, dass wir vor lauter Spaß gar nicht mehr aufhören wollten, bis ihre Kamera letztendlich den Geist aufgab.



Zum Schluss hat Meike noch einen mysteriösen Fund gemacht, ein bemalter Stein auf dem stand „Every Exit is an Entry to somewhere else“! Das sollte dann wohl eindeutig ein Zeichen sein! Ein Wink mit dem Zaunpfahl? Oder vielleicht doch nur etwas Belangloses? Wie dem auch sei, Meike und ich werden uns daran halten und hier in Irland einen neuen Lebensabschnitt beginnen, mit ganz vielen neuen Bekanntschaften, Erfahrungen und vor allem ganz viel Spaß! :)



LG Viv